Frédéric Chopin
* 22. Februar 1810
17. Oktober 1849
Geburtsort: Żelazowa Wola bei Warschau
Letzter Wohnort: Paris

Frédéric Chopin

Komponist der Melancholie

Frédéric Chopin (auf polnisch auch Fryderyk Franciszek Szopen) wurde am 4. März 1810 in Zelazowa-Wola bei Warschau als Sohn eines Franzosen und einer Polin geboren. Von seiner Mutter erhielt er seinen ersten Klavierunterricht.

Im Alter von sieben Jahren übernahm der böhmische Musiker Adalbert Zywny die musikalische Ausbildung von Chopin. Sein unglaubliches Talent wurde schnell erkannt und Chopin spielte schon im Jahr 1818 sein erstes Konzert.

1826 begann er sein Studium am Warschauer Konservatorium. Zwischen 1829 und 1831 lebte Chopin abwechselnd in Warschau, Wien und in Paris auf. In dieser Zeit gab er mehrere Konzerte, die bei Publikum und Fachpresse sehr gut ankamen. Ab 1831 lebte er dauerhaft in Paris.

Chopin pflegte in Paris Feundschaft zu anderen Künstlern u.a. zu den Dichtern Alfred de Musset, Honoré de Balzac, Heinrich Heine und Adam Mickiewicz, den Maler Eugène Delacroix, die Musiker Franz Liszt, Ferdinand Hiller und Auguste Franchomme. Er hat großen Erfolg in den Pariser Salons und wurde als Virtuose, Komponist und Lehrer hoch geschätzt.

Doch Chopin erkrankte an Tuberkulose und konnte sich von dieser Krankheit nicht mehr richtig erholen. Seine letzte Konzertreise führte ihn 1848 nach London und Schottland wo sich sein Gesundheitszustand stark verschlechterte.

Am 17. Oktober 1849 verstarb Frédéric Chopin im Alter von 39 Jahren in Paris. Seine letzte Ruhestätte ist der Friedhof Père Lachaise.